Infoportal Tiergestützte Therapie
Das unabhängige Portal für tiergestützte Interventionen: Informationen, Angebote und Fortbildungen für Therapiesuchende, Fachkräfte, Interessierte und Anbieter.
Wo Vertrauen wächst, wird Entwicklung möglich.
ITAT- Institut für tiergestützte Ausbildung und Therapie

Weiterbildung zur zertifizierten Fachkraft für tiergestützte Interventionen
Akkreditiert durch ISAAT - isaat.org

Veranstaltungen zum Thema Tiergestützte Intervention
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Tiergestützte Angebote in Deutschland, Österreich, Schweiz & Luxemburg
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Literatur rund um Tiergestützte Therapie
Für jeden die passende Literatur! Kinderbücher, Romane & Erzählungen, Fachbücher, Ratgeber Literatur, Praxismaterialien, Praxis-/Erfahrungsberichte, Referate/ Konferenzbeiträge, Artikel und Akademische Arbeiten – in unseren Empfehlungen ist für jeden etwas dabei.

Die neue Ausgabe »tiergestützte« ist da!
Zeitschrift "tiergestützte" Ausgabe 2 / 2026
- Schnauben bei Pferden - eine erlernbare Strategie zum Stressabbau?
- Fotografie als methodischer Bestandteil tiergestützter Angebote
- und viele weitere Artikel
Die Zeitschrift kann im Abonnement beim Institut Soziales Lernen mit Tieren bezogen werden: www.lernen-mit-tieren.de


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Die wichtigsten Fragen auf einem Blick
Sie haben noch offene Fragen? Melde Sie sich gerne bei uns über das Kontaktformular.
Wir sind ein unabhängiges Informationsportal für den deutschsprachigen Raum.
Es ist eine Plattform für Fachleute aus dem pädagogischen und therapeutischen Bereich für berufsspezifische Informationen und den fachlichen Austausch, aber auch für Interessierte und Therapiesuchende. Das Projekt ist 1999 aus der Notwendigkeit nach hochwertiger Informationen und kritischer Auseinandersetzung zu dem Thema: "Tiere geben heilende Impulse" durch die Dipl. Heilpädagogin Veronica Steinkampf entstanden.
Die Redaktion des Portals besteht aus einem ehrenamtlich engagiert arbeitenden Team, dessen Absicht es ist alle Informationen über das Thema zu sammeln und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. So soll das Thema der Öffentlichkeit weiterhin näher gebracht und dem neuen Berufszweig weiterhin Anerkennung verliehen werden.
Tiergestützte Therapie ist ein alternativmedizinisches Verfahren, bei dem speziell ausgebildete Tiere gezielt eingesetzt werden, um die Symptome psychiatrischer, neurologischer sowie körperlicher Erkrankungen zu lindern. Die Behandlung basiert auf einer Dreiecksbeziehung zwischen dem Patienten, dem Tier und einem professionell ausgebildeten Therapeuten (Quelle wikipedia).
Der Kontakt mit Tieren kann Menschen dabei helfen:
* Stress und Angst zu reduzieren
* Vertrauen aufzubauen
* soziale Fähigkeiten zu fördern
* Motivation und Konzentration zu steigern
* körperliche Bewegungen zu trainieren
* emotionale Stabilität zu unterstützen
Welche Tiere werden eingesetzt?
Hunde, Pferde, Hühner, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Ziegen, Schafe, Schweine, Esel, Kühe, Alpakas und Lamas, Schnecken und viele weitere Tiere.
Vornehmlich werden gerne Hunde eingesetzt: sie sind mobil und haben durch die Domestizierung eine besonders lange und angepasste gute Beziehung zum Menschen.
Für wen ist sie geeignet?
* Kinder mit Entwicklungsstörungen (Autismus)
* Menschen mit psychischen Erkrankungen
* Menschen mit Demenz
* Menschen nach Schlaganfällen oder anderen neurologischen Erkrankungen
* Menschen mit körperlichen Behinderungen
* Personenen mit Angststörungen oder Depressionen
* und zur Prävention einer gesunden Entwicklung
Ein Therapiehund ist ein Haushund, der gezielt in einer tiergestützten medizinischen oder therapeutischen Behandlung, beispielsweise im Rahmen einer Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie oder Heilpädagogik eingesetzt wird. Auch werden Hunde in Familien zur Förderung von Kindern oder zur psychologischen Unterstützung von Erwachsenen ; in Institutionen im Dienste der Gesundheit, Rehabilitation und Resozialisierung; in Alten- und Pflegeheimen und in Behinderteneinrichtungen zur Steigerung der Lebensqualität bzw. in der Therapie eingesetzt.
Der Therapiehund ist abzugrenzen vom Assistenzhund, der als ständiger Begleithund für Menschen mit körperlichen und/oder gesundheitlichen und/oder geistigen Einschränkungen lange und intensiv ausgebildet und eingesetzt wird.
Für die Arbeit des Therapiehundes eignen sich Hunde jeglicher Rasse und Größe. Wichtig ist ein geeignetes Wesen oder Charakter und eine gewachsene vetrauensvolle Beziehung zum Menschen.
Ob eine Institution oder Praxis Praktika oder Hospitationen anbietet, können Sie den Übersichtsseiten der eingetragenen tiergestützten Angebote entnehmen. Sollte die jeweilige Einrichtung hierzu noch keine Angaben gemacht haben, bitten wir Sie, sich direkt an das entsprechende Institut bzw. die Praxis zu wenden.
Unter den Rubriken Fortbildungen und Veranstaltungen werden zahlreiche Wochenendseminare zur Weiterbildung in der TT/ TP angeboten.
Gerne veröffentlichen wir Ihre Veranstaltungstermine auf unserer Seite. Unter Inserate finden Sie dazu das passende Online Formular.
Tiergestützte Intervention (TGI) ist der Oberbegriff für den gezielten und fachlich begründeten Einsatz von Tieren im Gesundheitswesen, in der Pädagogik und im Sozialwesen. Das Tier wird bewusst in einen professionell gestalteten Prozess einbezogen, um Menschen beispielsweise in ihrer körperlichen, emotionalen, sozialen, kognitiven oder psychischen Entwicklung und ihrem Wohlbefinden zu unterstützen. Zu den Formen tiergestützter Intervention gehören unter anderem tiergestützte Therapie, tiergestützte Pädagogik und tiergestützte Aktivitäten.
Was ist tiergestützte Therapie?
Tiergestützte Therapie (TGT) ist eine geplante und strukturierte therapeutische Intervention, bei der ein geeignetes Tier gezielt in den therapeutischen Prozess einbezogen wird. Sie wird von entsprechend qualifizierten Fachpersonen im Rahmen ihres jeweiligen Fachgebiets durchgeführt oder angeleitet.
Das Tier kann beispielsweise die Motivation, Kommunikation, soziale Interaktion, körperliche Aktivität oder emotionale Regulation unterstützen. Die konkreten Ziele richten sich nach der jeweiligen Therapie und den individuellen Bedürfnissen des Menschen.Tiergestützte Therapie ersetzt keine notwendige medizinische, psychotherapeutische oder andere fachliche Behandlung, sondern kann diese sinnvoll ergänzen.
Was ist tiergestützte Pädagogik?
Tiergestützte Pädagogik (TGP) ist eine geplante und zielgerichtete pädagogische Intervention, bei der ein geeignetes Tier in pädagogische Prozesse einbezogen wird. Sie wird von entsprechend qualifizierten pädagogischen oder vergleichbar qualifizierten Fachpersonen durchgeführt.Im Mittelpunkt stehen pädagogische und entwicklungsbezogene Ziele. Je nach Zielgruppe kann tiergestützte Pädagogik beispielsweise die soziale Kompetenz, Kommunikation, Selbstwirksamkeit, emotionale Entwicklung, Konzentration, Motivation oder das Verantwortungsbewusstsein fördern.
Ein Beispiel ist der gezielte Einsatz eines ausgebildeten Hundes in einer pädagogischen Einrichtung, um Kinder oder Jugendliche in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung zu unterstützen.
Was ist der Unterschied zwischen Therapie, Pädagogik und Aktivitäten?
Die drei Bereiche unterscheiden sich vor allem durch Zielsetzung und fachlichen Kontext:
Tiergestützte Therapie: verfolgt konkrete therapeutische Ziele und ist in einen professionellen therapeutischen Prozess eingebunden.
Tiergestützte Pädagogik: verfolgt pädagogische bzw. entwicklungsbezogene Ziele und ist in einen professionellen pädagogischen Prozess eingebunden.
Tiergestützte Aktivitäten: dienen insbesondere der Förderung von Wohlbefinden, Lebensqualität und sozialen Kontakten und sind in der Regel weniger formal strukturiert (Tierbesuchsdienste)
Kann man als Pädagogin oder Pädagoge einen Hund in der Arbeit mit Kindern einsetzen?
Ja, grundsätzlich kann man einen geeigneten Hund in der (pädagogischen) Arbeit mit Kindern einsetzen. Voraussetzung ist, dass der Hund für diese Aufgabe geeignet ist, dass der Hund sich bei der Arbeit wohlfühlt, die Einrichtung zustimmt und alle Hygiene- und Sicherheitsvorgaben eingehalten werden. Der/die HundehalterIn sollte eine fachliche Ausbildung in seiner jeweiligen Arbeit mit Menschen besitzen.
Das Tierwohl muss dabei jederzeit gewährleistet sein. Nur wenn das Tier freiwillig mitwirken kann, ausreichend Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten hat und nicht überfordert wird, kann eine vertrauensvolle und wirkungsvolle Begegnung entstehen.
Kann man unabhängig vom Beruf tiergestützt arbeiten?
Ja, grundsätzlich kann man auch mit einem anderen Beruf tiergestützt arbeiten. Entscheidend ist, dass der Einsatz des Tieres zum jeweiligen beruflichen Tätigkeitsfeld passt und die erforderlichen fachlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Im Mittelpunkt stehen dabei stets das Wohl der beteiligten Menschen und des Tieres.
Braucht man eine Fortbildung in tiergestützter Intervention?
Ja, eine qualifizierte Fortbildung zu diesem Thema wird empfohlen. Sie vermittelt das notwendige Wissen zu Tierverhalten, Tierwohl, Tierschutz, Hygiene, rechtlichen Grundlagen sowie zur Planung und Durchführung tiergestützter Angebote. Nur wenn die Bedürfnisse des Tieres erkannt und respektiert werden, kann es freiwillig und stressfrei mitwirken. Für eine fundierte Qualifizierung empfiehlt es sich, eine Fortbildung bei einer ISAAT- oder ESAAT-zertifizierten Ausbildungsinstitution zu absolvieren. Diese Einrichtungen erfüllen anerkannte Qualitätsstandards und legen besonderen Wert auf fachliche Kompetenz, Ethik und das Tierwohl. Eine entsprechende Qualifizierung wird zudem von vielen Einrichtungen und Arbeitgebern bevorzugt oder vorausgesetzt.
Alle uns bekannten Angebote befinden sich unter der Rubrik Tiergestützte Angebote. Dort kann man nach Bundesländern geordnet, alle im Portal eingetragen Institutionen/ Praxen vorfinden.
Sie möchten Ihr tiergestütztes Angebot mit den Kontaktdaten ebenfalls eintragen lassen? Benutzen Sie hierzu das Online-Formular!
Voraussetzung, um tiergestützt therapeutisch arbeiten zu können, ist eine berufliche Ausbildung in den Berufsbereichen Therapie, Pädagogik oder Medizin: (Altenpflege, Medizin, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Lehramt, Heilpädagogik, Sozialpädagogik etc.) Anschließend sollte man sich mit einer berufsbegleitenden Weiterbildung im Bereich der TT/TP fortbilden.Hierzu finden Sie zahlreiche Weiterbildungsinstitutionen unter der Rubrik "fortbildung".Unter der Rubrik "termine / Seminar- und Veranstaltungen" werden zahlreiche Wochenendseminare zur Weiterbildung in der TT/ TP angeboten.
Alle Informationen, die uns von den Institutionen zur Verfügung gestellt werden, finden Sie in unserem Infoportal. Gerne bieten wir Ihnen auch eine telefonische Beratung an. Aus organisatorischen Gründen entfallen jedoch künftig die wöchentlichen telefonischen Sprechzeiten. Bitte teilen Sie uns daher Ihre Festnetznummer sowie Ihre bevorzugten Anrufzeiten mit – wir rufen Sie gerne zurück.
Da es sich um ein elektronisches Informationszentrum handelt, versenden wir keine Informationen in gedruckter Form.
Gerne veröffentlichen wir Ihre Arbeit und die dazugehörigen Kontakdaten auf unserer Seite. Unter Inserate finden Sie dazu das passende Online Formular.
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